Support

 

Empfehlungen zum Support von Informatikanlagen an Volksschulen

Dem technischen und pädagogischen Support kommt bei der Einführung der Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) in der Schule eine entscheidende Bedeutung zu und ist mitentscheidend für den Erfolg der Umsetzung des Konzeptes Informatik an der Volksschule. Die Anschaffung von Computern allein garantiert nicht, dass Lehrkräfte den Computer wirklich im Unterricht einsetzen. Ohne Support machen sich rasch Frustrationen breit, wenn auf Grund geringfügiger Probleme immer wieder Misserfolge zu verzeichnen sind. Eine Grundvoraussetzung für den sinnvollen Einsatz von Computern in der Schule sind deshalb kompetente, ausgebildete Lehrpersonen, Informatikverantwortliche in den Schulen sowie externe Fachleute, die in Spezialfällen beigezogen werden können.

 

Wartung und Support umfassen alle Massnahmen für den Betrieb der Informatikhilfsmittel einer Schule. Der Umfang der Massnahmen, sowie die Verantwortlichkeiten, hängen von der Informatikkompetenz jeder einzelnen Lehrperson, dem Wissensstand der Informatikverantwortlichen und der Komplexität der Infrastruktur ab.

 

Die Fachstelle Informatik hat deshalb in Zusammenarbeit mit dem Amt für Schulgemeinden und dem Verband St.Galler Volksschulträger (SGV) Empfehlungen ausgearbeitet, welche dazu dienen, den Supportaufwand der Informatikanlagen in den Schulen zu optimieren.

 

Externer Support

Der Dienst für Informatikplanug und der Dienst für Inneres und Informatik stellen den Schulgemeinden Musterdokumente für das Aufsetzen von Supportverträgen zur Verfügung.

 

Fragen und Antworten rund um Computernetze in der Volkschule

Obschon es eine Reihe guter Gründe dafür gibt die Computer einer Schule zu vernetzen, verzichten immer noch zahlreiche Schulen, vor allem der Primarstufe, auf ein eigenes Netzwerk.

 

Während früher die Vernetzung vor allem eingerichtet wurde, um Drucker gemeinsam zu nutzen und Daten auf einem Server zentral abzulegen, ist heute der Anschluss aller Computer ans Internet oft der wichtigste Grund für den Aufbau eines Schulhausnetzwerks. Entsprechend der unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden bietet der Markt ein breites Spektrum technischer Lösungen an. Die Auswahl reicht von flexibler Funkvernetzung über herkömmliche Kabel bis hin zur Glasfaserverkablung. Für eine Schule ist es oft nicht einfach, sich in dem vielfältigen Angebot zurechtzufinden und die geeignetste Lösung zu wählen. IT-Firmen sind versucht, den Schulen Lösungen zu empfehlen, die weit über die tatsächlichen Bedürfnisse hinausgehen und so erhebliche unnötige Kosten verursachen. Besonders ärgerlich ist es, wenn Schulen dazu gebracht werden, Leistungen einzukaufen, die sie auch viel billiger oder gar gratis haben könnten, weil sie vom Bund und den Kantonen gefördert werden.

 

Funktnetze in den Schulen

Strahlung in Funknetzen? Eine nachteilige Auswirkung hochfrequenter Strahlung auf den menschlichen Körper – unter Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte – konnte bisher wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden. Funknetze nach IEEE-Standard 802.11 strahlen etwa ähnlich stark wie die seit Jahrzehnten in Gebäuden verwendeten Funktelefone (DECT), aber deutlich schwächer als Mobiltelefone.

(Quelle: Educaguides.ch - Infrastruktur)