Accesskeys

Informatik-Bildungsoffensive

Informatik-Bildungsoffensive: Projekt ist abgeschlossen.

Um die Umsetzung des Konzeptes Informatik-Bildungsoffensive (IBO) zu finanzieren, gewährte der Kantonsrat mit Beschluss vom 18. Februar 2003 einen Sonderkredit von 10'000'000 Franken (sGS 211.72). Der Sonderkredit ermöglichte, die Informatikinfrastruktur der kantonalen Berufsfachschulen und Mittelschulen zu modernisieren, zu vereinheitlichen und zu vernetzen. Flankiert wurden die Investitionen in Hardware und Software durch organisatorische Anpassungen. Um Synergien zu nutzen, wurden für die Sicherstellung des Supports jeweils mehrere Schulen organisatorisch-personalrechtlich zu regionalen Informatik-Clustern zusammengefasst.

 

Auch die Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen wurde intensiviert. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Ausbildung von Ausbildnern, d.h. von Lehrpersonen, die ihrerseits andere Lehrpersonen ausbilden konnten. Finanziert wurden diese Ausbildungen allerdings nicht durch Mittel des Sonderkredits, sondern durch das Programm "Public Private Partnership – Schulen ins Netz" des Bundes.

 

Rund 80 Prozent der Sonderkreditmittel wurden in den ersten drei Jahren für Verkabelungen, Hardware und Software verwendet. In den Jahren ab 2006 wurden die Mittel verstärkt für Dienstleistungen eingesetzt und ab 2012 wurden an den Kantonsschulen am Burggraben St.Gallen und Heerbrugg drahtlose Netzwerke (WLAN) aufgebaut.

 

Die Regierung hat die Abrechnung des Sonderkredites zur Informatikbildungsoffensive an ihrer Sitzung vom 10. Februar 2015 genehmigt. Damit ist das Projekt Informatikbildungsoffensive abgeschlossen.

 

Servicespalte