Accesskeys

Lehrpersonen

Supervision und Coaching

Supervision stärkt die beruflichen Kompetenzen. Mit fachkundiger Begleitung können Fragen aus dem Arbeitsalltag bearbeitet werden. Supervision unterstützt reflexives Denken, schafft Distanz, dient der Bewältigung beruflicher Herausforderungen und kann so entlastend wirken. Gleichzeitig ist Supervision resp. Coaching eine intensive Form der beruflichen Weiterbildung.

Fachspezifisches Unterrichtsfeedback

Rückmeldungen einer aussenstehenden Fachperson zum Unterricht können für Lehr-personen - ob mit alleiniger Klassenverantwortung, im Teamteaching oder Jobsharing - sehr wertvoll sein. Dem Unterrichtsbesuch folgt ein Auswertungsgespräch, bei dem zu den gewünschten Bereichen ein fachspezifisches Feedback erfolgt, das sich an den Stärken orientiert.

Training «on the job»

Training «on the job» ist eine Weiterbildungsform, die speziell auf eine Person zuge-schnitten ist. Es wird gezielt auf die Anliegen der ratsuchenden Person eingegangen, wodurch der unmittelbare Transfer in den Arbeitsalltag möglich wird. Individuelle Zielformulierungen werden im Erstgespräch entwickelt. Nach Wunsch und Situation können fachspezifische Hinweise und Inputs eingebracht werden.

Mediation

In Konfliktsituationen können die Beteiligten in eine Sackgasse geraten, aus der sie kaum mehr herausfinden. Die Mediation (lat. Vermittlung) ermöglicht, dass die Beteiligten wieder kommunikations- und arbeitsfähig werden.

Trotz hoher Anforderungen gesund bleiben

Der Lehrberuf stellt hohe Anforderungen an fachliche, soziale und emotionale Kompetenzen. Die Komplexität des Auftrags kann auch belastend erlebt werden. Damit die Gesundheit längerfristig erhalten bleibt, müssen die Belastungen ernstgenommen werden, indem Fragen des beruflichen Alltags analysiert und Quellen von Belastungen erörtert werden. So können ein neuer Blick auf akute Probleme entwickelt sowie neue Handlungs- und Verhaltensoptionen gefunden werden.

Ressourcen für den Berufsalltag aktivieren

Stabile persönliche Ressourcen sind eine wichtige Voraussetzung, um selbstbestimmt und selbstbewusst den eigenen Berufsweg (weiter-)gehen zu können. Manchmal sind sie «ermattet» oder gar «verschüttet». Mit Elementen des ZRM® lassen sich diese in zwei bis drei Beratungseinheiten aktivieren und zurück in die Bewusstheit holen.

Entwicklungsfördernde Spielbegleitung im Kindergarten

Das Spiel ist eine lebensnotwendige Ausdrucks-, Erfahrungs- und Erlebniswelt des Kindes. Es lernt dabei viel Neues und entwickelt sich sozial, emotional und kognitiv weiter. Nicht alle Kinder können sich gleichermassen darauf einlassen. Vom aktuellen Unterricht ausgehend und abgestimmt auf die Klasse lässt sich die Freispielführung auf der Kinder-gartenstufe thematisieren: Wie können Spielhandlungen entwicklungsmässig verstanden werden? Wie kann durch das Spiel die Aufmerksamkeitsfokussierung verstärkt und die Ausdauer entwickelt werden?

Kooperative Lernformen in den Unterricht einbauen

Die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler stellen für die Planung und Gestaltung des Unterrichts immer wieder eine neue Herausforderung dar. Mit dem Einbau von kooperativen Lernformen in den Unter-richt kann die Lehrperson alle Schülerinnen und Schüler zum gleichen Thema individuell und sozial fördern und fordern. Gleichzeitig werden die Lernaktivität und die Eigen-verantwortung der ganzen Klasse für den Lernprozess stark erhöht.

Herausfordernde Schülerinnen und Schüler

Eine fördernde und pädagogisch wirksame Beziehung mit den Kindern und Jugendlichen zu entwickeln und zu gestalten, ist ein wichtiger Inhalt der Tätigkeit als Lehrperson. Probleme können entstehen bei herausfordernden Elternkontakten oder bei komplexen pädagogischen und psychosozialen Themen wie Störungen in der Beziehungsgestaltung zwischen Lehrperson und Schülerin resp. Schüler. Eine Beratung unterstützt zum Beispiel in folgenden Fragen: Wo liegen die Verantwortung und Grenzen als Lehrperson? Was für Handlungsmöglichkeiten im Schulalltag hat die Lehrperson? Wie kann die Zusammenarbeit mit den Eltern gestaltet werden?

Kooperative Klassenführung mittels Klassenrat

Eine lernförderliche und wohlwollende Klassenkultur baut auf vertrauensfördernden Strukturen, die im Schulalltag integriert sind und die von der Lehrperson und der Klasse gemeinsam gelebt und getragen werden. Eine konstruktive Form der kooperativen Zusammenarbeit ist der Klassenrat, wo zentrale Themen aus dem Schulalltag besprochen werden.

Kooperative Elternarbeit

Die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wird massgeblich durch das gute Einvernehmen zwischen Schule und Elternhaus gefördert. Eine gute (Erziehungs-) Partnerschaft besteht, wenn die Zusammenarbeit mit den Eltern kooperativ gestaltet und die Zuständigkeitsbereiche von Elternhaus und Schule sinnvoll geklärt werden können.

Lehrperson als Beraterin von Schulkindern und deren Eltern

Die Beratung von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern ist eine wichtige Tätigkeit von Lehrpersonen, die im Berufsauftrag verankert ist und immer mehr an Bedeutung gewinnt. Gute Kommunikations- und Beratungskompetenzen sind dabei von grosser Bedeutung, die entsprechend vertieft und weiter entwickelt werden müssen. Mit Kindern über Verhaltensschwierigkeiten reden, schwierige Elterngespräche konstruktiv führen, einen „runden Tisch“ leiten etc. sind Beispiele solcher (Beratungs-)Gespräche.

Kooperation zwischen Schule und Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit hat sich als wichtiges Unterstützungsangebot in der Volksschule etabliert. Schulsozialarbeitende beraten Schülerinnen und Schüler bei persönlichen Problemen, unterstützen Lehrpersonen und Eltern und koordinieren die Zusammenarbeit mit Fachstellen und schulischen Bezugspersonen. Die unterschiedliche professionelle Orientierung von Schule und Sozialer Arbeit ist eine Herausforderung für beide Seiten.

Konfliktbearbeitung

Konflikte in der Schule, ob mit Eltern, im Team, mit der Schulleitung oder mit Kindern sind alltäglich und häufig belastend. Die Analyse der Situation und die Entwicklung von Lösungsschritten sind wichtige Elemente der Bewältigung von akuten Konflikten. Wichtige Kompetenzen wie beispielsweise das Führen schwieriger Gespräche gilt es praxisnah und individuell zu erweitern.

Effizient Sitzungen leiten

Eine Sitzung ist dann effizient, wenn in angemessener Zeit Inhalte kommuniziert, diskutiert und behandelt werden können. Professionelle Vorbereitung, Methodik und Zeitmanagement sind die Basis einer erfolgreichen Sitzungsleitung.

Kontakt

über die zentrale Telefonnummer 058 229 24 44 (Bürozeiten) 

per Mail bds@sg.ch

direkt über die einzelnen Beratungspersonen