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Beziehungsgestaltung

und Herausforderungen im Umgang mit Heterogenität und Integration

Das Bildungsangebot in der Volksschule verfolgt das Ziel, den bestmöglichen Bildungserfolg für alle Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen, die soziale Zugehörigkeit und Teilhabe zu fördern und Diskriminierung zu vermeiden. Schule muss gleichzeitig individualisierend, integrierend und gemeinschaftsbildend sein. Diese Aufgabe ist mit diversen Herausforderungen verbunden. Der Beratungsdienst steht der Volksschule in diesen Aufgaben mit vielfältigen Angeboten unterstützend zur Seite

Standortbestimmung

Der Beratungsdienst unterstützt Schulen beim Aufbau einer Schulhauskultur, die Vielfalt bejaht und Beziehungen auch in herausfordernden Situationen zu gestalten und zu bewältigen vermag. Der Beratungsdienst Schule bietet die Möglichkeit zur Standortbestimmung und berät Schulen, wie sich die Schuleinheit in diesem Themenbereich weiterentwickeln kann.

Supervision und Coaching

Fragen von Lehrpersonen, Schulleitungen und Schulbehördenmitgliedern rund um Beziehungsgestaltung im heterogenen Umfeld können in der Supervision bearbeitet werden. Die vielfältigen Herausforderungen, die sich aus der Thematik ergeben werden durch Reflexion und Lösungsfindung bearbeitet. So wird professionelle Distanz und Entlastung ermöglicht.

Team- oder Gruppensupervision

Unter der Leitung einer Beratungsperson werden in Gruppen bis sechs Personen Fragen rund um Beziehungsgestaltung allgemein und in herausfordernden Situationen reflektiert. Fragen aus aktuellen Arbeitssituationen sind Ausgangspunkt, um gemeinsame Ziele, Haltungen und nächste Schritte zu entwickeln. Eine Gruppe birgt viel Erfahrungswissen und dient als Resonanz- und Bestärkungsgremium Neues auszuprobieren.

Vielfalt produktiv nutzen und in Schulhauskultur integrieren

Produktiv mit Vielfalt und Unterschiedlichkeit umzugehen bedeutet, Stärken der einzelnen Personen zu erkennen, sie zu nutzen und über unterschiedliche Sichtweisen miteinander ins Gespräch zu kommen. Positiv gelebte Vielfalt ist in Schulhauskultur und Unterrichts-qualitätspürbar, wenn Leitbild und Strategie nicht nur Papier sind, sondern von Lehrerinnen, Lehrern und der Schulleitung in Haltungen und im sozialen Umgang sichtbar werden. Der Beratungsdienst unterstützt Schuleinheiten in diesem Prozess.

Lernförderndes Klima

Das Pflegen einer positiven Schulhauskultur und eines guten Klassenklimas, bei der Unterschiedlichkeit von Personen als Chance genutzt wird, zahlt sich für den Lernerfolg aus. Der Beratungsdienst Schule unterstützt Schulen beim Entwickeln einer ent-sprechenden pädagogischen Grundhaltung und Kultur. Jede Ebene in der Schul-organisation verfügt über wichtiges Potential für einen produktiven Umgang mit Heterogenität. In der Beratung werden diese Ebenen berücksichtigt und einbezogen.

Beziehungsgestaltung in Teams

Um herausfordernden Situationen im Schulalltag produktiv zu begegnen, braucht es das ganze Team, die Vielfalt an Personen und Ressourcen und eine gut funktionierende Zusammenarbeit. Das Gelingen basiert auf einer positiven Beziehungsgestaltung der Menschen, die sich gegenseitig wertschätzen und einen konstruktiven Umgang mit Differenzen pflegen. Der Beratungsdienst Schule unterstützt Schulen bei der Weiterentwicklung dieser Zusammenarbeitsqualität.

Beziehungsgestaltung mit dem Kind und der heterogenen Lerngruppe

Die Gestaltung der Beziehung zwischen Lehrperson und Schülerinnen und Schülern ist die Grundlage der pädagogischen Arbeit. Positive Beziehungen sind das Fundament für eine gelingende Klassenführung. Die Beziehungsgestaltung ist auch ein Instrument der individuellen Förderung, insbesondere im Zusammenhang mit der kulturellen und sozialen Vielfalt der Lerngruppe. Will eine Lehrperson ihren Unterricht unter diesen Aspekten reflektieren, bietet der Beratungsdienst speziell für diesen Bereich Unterrichtsbesuche und Reflexionsgespräche an.

Kinder und Jugendliche mit herausforderndem Verhalten

Lehrpersonen sind oft stark gefordert im Umgang mit auffälligem Verhalten von Schülerinnen und Schülern. Sie erleben belastende Gefühle von Unzulänglichkeit, Ohnmacht, Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung  oder Verstimmung gegenüber diesen Schülerinnen und Schülern. Die Beratung vermittelt und unterstützt konkrete Handlungs-und Bewältigungsansätze und fördert die Beziehungsgestaltung unter erschwerten Voraussetzungen.

Beziehungsgestaltung mit der heterogenen Elternschaft

Die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wird durch das gute Einvernehmen zwischen Schule und Elternhaus gefördert. Diese Erziehungs- und Bildungspartnerschaft will gestaltet und gepflegt sein. Der Beratungsdienst Schule unterstützt Lehrpersonen in der Gestaltung der Zusammenarbeit mit den Eltern. Er berät und begleitet die Umsetzung von Elternabenden, Elterngesprächen und anderen Elternmitwirkungsformen.

Konflikte konstruktiv bearbeiten

Konflikte, ob mit Schülerinnen und Schülern, mit Eltern, im Team oder mit der Schul-führung gehören zum Alltag. Sie sind jedoch häufig belastend. Ein Coaching unterstützt Betroffene darin, Konfliktsituationen zu bewältigen, indem diese gemeinsam sorgfältig analysiert und daraus tragfähige Lösungen entwickelt werden.

Konfliktgespräche führen

Konflikte lassen sich in Gesprächen lösen. Der Beratungsdienst unterstützt Betroffene darin, ihre Konfliktlösekompetenzen weiter zu entwickeln und schwierige, konflikthafte Gespräche ergebnisorientiert zu führen.

Früherkennung und Frühintervention als gemeinsame Aufgabe

Früherkennung und Frühintervention im Themenfeld Ausgrenzung, Gewalt und Mobbing sind eine anspruchsvolle Herausforderung im Schulalltag. Erfolg zeigt sich, wenn diese Aufgabe gemeinsam mit allen Akteurinnen und Akteuren einer Schuleinheit umgesetzt wird. Der Beratungsdienst Schule unterstützt Teams und Schuleinheiten in diesem Prozess.

Früh intervenieren als Aufgabe der Lehrperson

Bei Verhaltensauffälligkeiten von  Kindern und Jugendlichen ist es zentral, dass Warn-signale erkannt, richtig eingeschätzt und eingeordnet werden. Nur dann ist Früh-intervention zielführend. Ein Coaching kann unterstützen, in der konkreten Situation Vorgehensmöglichkeiten zu entwickeln und die Zusammenarbeit mit Fachstellen zu koordinieren.

Kontakt

über die zentrale Telefonnummer 058 229 24 44 (Bürozeiten) 

per Mail bds@sg.ch

direkt über die einzelnen Beratungspersonen