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PISA

PISA steht für «Programme for International Student Assessment» der Organi­sation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). In einem dreijähri­gen Rhythmus werden die Fähigkeiten von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern am Ende der obli­gatorischen Schulzeit in den Fachbereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften getestet. Die Schwerpunkte werden dabei für jede Erhebung angepasst. 

PISA 2012: Ausgezeichnet in Mathematik und Naturwissenschaften

Der Kanton St.Gallen hat sich im Jahr 2012 zum fünften Mal mit einer kantonalen Zusatzstichprobe bei PISA beteiligt, um das kantonale Bildungswesen einer Standortbestimmung zu unterziehen. Wie die Ergebnisse zeigen, erreichen Schülerinnen und Schüler des Kantons St.Gallen verglichen mit der Schweiz bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit höhere Leistungen in der Mathematik und in den Naturwissenschaften. Die Kompetenzen im Lesen unterscheiden sich nicht statistisch signifikant vom nationalen Durchschnitt.

 

Der kantonale Bericht zu PISA 2012 wurde vom Institut für Professionsforschung und Kompetenzentwicklung der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen (PHSG) erstellt. Sie finden in folgend als Download.

Nationaler Vertiefungsbericht und weitere kantonale Porträts

An der Erhebung PISA 2012 haben sich zudem folgende Kantone/Kantonsteile mit kantonalen Zusatzstichproben beteiligt: Alle französischsprachigen Kantone (Genf, Jura, Neuenburg, Waadt) sowie die französischsprachigen Kantonsteile der Kantone Bern, Freiburg und Wallis, der Kanton Tessin  und die deutschsprachigen Kantone Aargau und Solothurn und die deutschsprachigen Kantonsteile der Kantone Bern und Wallis. Letztere verfügen über eigene Berichte mit ihren kantonalen Ergebnissen. Die Westschweiz hat ihrerseits einen regionalen Bericht publiziert.

 

Nach der ersten Auswertung vom Dezember 2013 liegt vom Konsortium PISA.ch zudem der Bericht „PISA 2012 - Vertiefende Analysen“ vor. Darin werden die Ergebnisse von PISA 2012 weiterführender Analysen unterzogen und die nationalen Trends seit PISA 2000 beschrieben. Nachfolgende Fragestellungen werden dabei vertieft bearbeitet:

  • Wie erklärt sich die Leistungssteigerung zwischen 2000 und 2012 im Schweizer Ergebnis für das Lesen?
  • Was charakterisiert Schülerinnen und Schülern, die aus sozial benachteiligten Verhältnissen stammen und im PISA-Test sehr gute Ergebnisse erreichen?
  • Zu welchen Ergebnissen führt ein vertiefter Blick auf die Mathematikergebnisse?
  • Wie vertraut sind die Schülerinnen und Schüler mit Informations- und Kommunikationstechnologien?
  • Welche Bildungswünsche haben die Schülerinnen und Schüler am Ende der obligatorischen Schule?

Diese Publikationen sind gesammelt unter folgendem Link abrufbar: www.pisa2012.ch.

Rückblick auf 12 Jahre PISA im Kanton St.Gallen

Mit dem vorliegenden Bericht wird ein zwölfjähriges Kapitel des kantonalen Bildungsmonitorings geschlossen. Die interkantonale Leistungsmessung wird durch die Überprüfung der nationalen Bildungsziele abgelöst. Diese schweizweit stattfindende Leistungsüberprüfung macht eine vertiefte kantonale Analyse für jeden Kanton möglich.

Als Rückblick stellen wir hier die vergangenen kantonalen Porträts nochmals zur Verfügung.

Kontakt

Name: Simon Appenzeller
Telefon: 058 229 32 00