Accesskeys

FAQ: H – J


Intensivweiterbildung (bisher Bildungsurlaub)

Wann hat eine Lehrperson Anspruch auf eine Intensivweiterbildung?

Nach 15 und 25 geleisteten Arbeitsjahren an einer öffentlichen Volksschule im Kanton St.Gallen hat die Lehrperson mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und einem Beschäftigungsgrad von wenigstens 40 Prozent im Kindergarten und wenigstens 50 Prozent in der Primarschule oder auf der Oberstufe Anspruch auf eine Intensivweiterbildung von je einem halben Semester. Der Erziehungsrat erlässt nähere Vorschriften (Art. 6 Abs. 2 Gesetz über den Lohn der Volksschul-Lehrpersonen).


Jahresarbeitszeit

Wieviel beträgt die Jahresarbeitszeit bei einem Pensum von 100 Prozent?

Arbeitszeit und Ferien der Lehrpersonen richten sich im Rahmen der Schulorganisation nach den Vorschriften für das Staatspersonal (Art. 78bis Volksschulgesetz). Die Jahresarbeitszeit beträgt bei einem Beschäftigungsgrad von 100 Prozent 1'906 Stunden (Art. 13 Verordnung zum Personalrecht der Volksschul-Lehrpersonen).


Jobsharing

Wie definiert sich ein Jobsharing? Welches ist die Unterscheidung zur Teilzeit-Anstellung?

Beim Jobsharing tragen zwei Lehrpersonen als Klassen-Lehrperson gemeinsam die Klassenverantwortung (Art. 3 Verordnung zum Personalrecht der Volksschul-Lehrpersonen). Der Beschäftigungsgrad der beiden Klassenlehrpersonen beträgt im Kindergarten wenigstens 45 Prozent, in der Primarschule und Kleinklasse sowie auf der Oberstufe wenigstens 50 Prozent (Art. 2 Abs. 2 Verordnung zum Personalrecht der Volksschul-Lehrpersonen). Der Aufwand für zusätzlich notwendige Absprachen wird nicht angerechnet und ist zusätzlich zu erfüllen. Eine «normale» Teilzeitlehrperson hat keine Klassenverantwortung.


Servicespalte