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Tagesstrukturen

Die Schule bietet eine Betreuung über Mittag an, sofern ein Bedarf besteht. Während des Mittagstisches erhalten die Schülerinnen und Schüler eine gesunde Verpflegung oder können einen Aufenthaltsraum benutzen, wo sie ihr mitgebrachtes Essen einnehmen können. In Verbindung mit den vormittäglichen Blockzeiten im Kindergarten und in der Primarschule kann durch das Mittagstischangebot ein betreuter Rahmen von 8 bis 13.30 Uhr sichergestellt werden. 

 

Ebenfalls zu den Tagesstrukturen im Schulbereich zählen zusätzliche Angebote während der schulfreien Zeit nachmittags, frühmorgens zwischen 7 und 8 Uhr sowie in den Ferien. 

Informationen zum Mittagstisch

PDF-Datei Handreichung Mittagstisch (145 kB, PDF)    

Bericht «Familien- und schulergänzendes Betreuungsangebot»

Die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung ist Teil der Strategie Frühe Förderung des Kantons St.Gallen und stellt einen Baustein zur Bekämpfung des Fachkräftemangels dar.

 

Der nachfolgende Bericht «Familien- und schulergänzendes Betreuungsangebot im Kanton St.Gallen» gibt einen Überblick über die aktuelle Situation zur familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung im Kanton St.Gallen. Zielsetzung des Berichts ist, eine aktuelle Datengrundlagen zur Situation der familienergänzenden Betreuung im Vorschul- und Schulbereich (0 bis 12 Jahre) zu generieren und dabei auch die Finanzierungs- und Tarifmodelle in den Gemeinden darzustellen. Auf Basis dieser Grundlagen werden Handlungsempfehlungen zur Frage formuliert, wie Angebot, Nutzung und Finanzierung weiter optimiert werden können.

 

Die Ergebnisse sind in einen Bericht der Regierung eingeflossen (Familien- und schulergänzende Kinderbetreuung im Kanton St.Gallen), der voraussichtlich in der Session des Kantonsrates vom 26. bis 28. November 2018 behandelt wird.

Bundessubventionen

Der Bund fördert im Rahmen eines auf insgesamt 16 Jahre befristeten Impulsprogramms die Schaffung zusätzlicher Plätze für die Tagesbetreuung von Kindern. Dies soll es den Eltern vereinfachen Erwerbsarbeit bzw. Ausbildung und Familie besser vereinbaren zu können.

 

Gesuche für Finanzhilfen können von Einrichtungen eingereicht werden, die neu geschaffen werden oder eine wesentliche Erhöhung des Angebot zur Folge haben. Berechtigt sind:

  • Kindertagesstätten (z.B. Krippen)
  • Einrichtungen für die schulergänzende Betreuung (z.B. Horte, Tagesschulen, Mittagstische)
  • Strukturen für die Koordination der Betreuung in Tagesfamilien (z.B. Tageselternvereine) 

Über die Gewährung der Finanzhilfen entscheidet das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV), welches dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) unterstellt ist. Es holt für sämtliche Gesuche eine Stellungnahme des zuständigen Kantons ein. 

 

Auf den 1. Februar 2017 hat das EDI eine Prioritätenordnung erlassen. Es geht davon aus, dass der Verpflichtungskredit von 120 Mio. Franken bis zum Ende des Programms am 31. Januar 2019 nicht ausreichen wird. Gesuche, die ab dem 1. Februar 2018 eingereicht werden, werden auf die Warteliste der dritten Priorität gesetzt. Sie werden behandelt, falls nach der Behandlung der Gesuche der Wartelisten der ersten und zweiten Priorität noch Mittel zur Verfügung stehen.

 

Die eidgenössischen Räte haben in der Herbstsession 2018 einer Verlängerung des Impulsprogramms über den 31. Januar 2019 hinaus um vier weitere Jahre zugestimmt.

Kontakt

Name: Alexandra Wepfer
Telefon: 058 229 32 84