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Bildung und Migration

Im HSK-Unterricht können mehrsprachige Schülerinnen und Schüler die Kompetenzen in ihrer Erstsprache und ihre Kenntnisse über die Herkunftskultur erweitern.

Kreisschreiben zur Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund

Schülerinnen und Schüler verschiedener Herkunft besuchen die Volksschule im Kanton St.Gallen. Die Schule nimmt diesbezüglich eine wichtige Integrationsfunktion wahr. Der Erziehungsrat beschreibt in einem Kreisschreiben folgende Grundsätze rund um diese Thematik:

  • Frühzeitige Sprachförderung, um dem Unterricht in allen Fachbereichen folgen  und sich im Alltag zurechtfinden zu können;

  • Pflege der Erstsprache im fakultativen Unterricht in Heimatlicher Sprache und Kultur (HSK);

  • Unterstützung des Bildungserfolgs durch die Zusammenarbeit aller Beteiligten;

  • Information der Eltern über das Schulsystem und die unterstützenden Angebote vor Ort;

  • Regelung der Angebote, Verfahren und Zuständigkeit im lokalen Förderkonzept.


Im Kreisschreiben sind zusätzlich u.a. folgende Aspekte näher ausgeführt: Klassenzuteilung, Organisation des Deutschunterrichts, Organisation des HSK-Unterrichts, Promotion und Übertritt, Berufswahlvorbereitung; Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten, Einreise nach Schulpflicht. Das Amt für Volksschule steht den Schulen bei Fragen zur Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund unterstützend zur Seite.

Schülerinnen und Schüler aus dem Asylbereich

Mit dem Vollzug des revidierten Asylgesetzes am 1. März 2019 verändert sich die Beschulung von Kindern und Jugendlichen aus dem Asylbereich. Die Beschreibung der Abläufe und weitere Informationen zu dieser spezifischen Gruppe wurden aktualisiert.

Berufswahl: Spezialfall Flüchtlinge

Für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe oder eines Brückenangebots, die anerkannte Flüchtlinge, vorläufige aufgenommene Flüchtlinge oder andere vorläufig aufgenommene Ausländerinnen und Ausländer sind, sind «Schnupperlehren» und Berufserkundigungen von bis zu zwei Wochen nicht meldepflichtig (vgl. Weisungen und Erläuterungen Ausländerbereich, Weisungen AIG, Kapitel 4). Treten sie eine Lehre an, so muss zusätzlich zur Genehmigung des Lehrvertrags durch das Amt für Berufsbildung der Lehrantritt mit dem Formular des Staatssekretariats für Migration (SEM) gemeldet werden.

Weitere Hinweise finden sich auf dem Merkblatt Meldepflicht – Anstellungsmöglichkeiten und -bedingungen für Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen.

Kontakt

Name: Eva Graf
Telefon: 058 229 39 41