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Behinderungsspezifische Beratung und Unterstützung (B&U)

Informationen für Gemeinden

Die B&U-Dienste beraten und unterstützen primär Lehrpersonen, Fachpersonen und Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, welche Schülerinnen oder Schüler mit einer Behinderung in der Regelschule unterrichten. Durch die behinderungsspezifische Beratung und Unterstützung der Lehr- und Fachpersonen soll ermöglicht werden, dass Schülerinnen und Schüler mit einer Behinderung die Regelschule besuchen können.

 

B&U umfasst eine punktuelle Beratung und erfolgt zum Beispiel zu Beginn des Schuljahres, pro Quartal, pro Halbjahr oder bei besonderen Vorkommnissen. Nur in begründeten Einzelfällen wird die Beratung intensiviert. B&U-Dienste arbeiten in der Regel nicht mit den Schülerinnen oder den Schülern. Nicht zu den Aufgaben der B&U-Dienste gehört die Durchführung von Nachhilfe in der Regelschule.

 

Bei Bedarf nimmt die Schulleitung der Regelschule direkt mit der für den entsprechenden B&U-Dienst vorgesehenen Sonderschule Kontakt auf.

 

Weitere Informationen und Grundlagen sind zu finden im

- Sonderpädagogik-Konzept im Überblick, Kapitel 4

- Sonderpädagogik-Konzept für die Regelschule, Kapitel 4

- Sonderpädagogik-Konzept für die Sonderschulung, Kapitel 8

Informationen für Sonderschulen

Sonderschulen nutzen ihre behinderungsspezifischen Kompetenzen nicht nur für den Betrieb der Sonderschule, sondern stellen diese bei entsprechender Leistungsvereinbarung auch den Regelschulen zur Verfügung. Dazu können Sonderschulen einen Dienst für behinderungsspezifische Beratung und Unterstützung führen (B&U-Dienst).

 

Die B&U-Dienste spezialisieren sich auf die behinderungsspezifische Beratung und grenzen sich damit von Beratungen durch den Schulpsychologischen Dienst, den Beratungsdienst Schule oder die Schulsozialarbeit ab.

 

Die Handreichung für den Aufbau von B&U-Diensten bildet die Grundlage für den Konzeptaufbau.

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