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Weiterbildungskonzept Volksschule

Lehrerin mit Schülern

Der Erziehungsrat hat an seiner Sitzung vom 27. Juni 2012 das neue Weiterbildungskonzept für die Volksschule erlassen und auf den 1. Januar 2013 in Kraft gesetzt. Es basiert auf den drei Säulen: einem Wahlpflichtbereich, dem bisherigen Wahlbereich und der individuellen Weiterbildung, welche mehr Gewicht erhalten soll.

 

Aufbau – Weiterbil­dungspflicht

Der Aufbau eines neuen Wahlpflichtbereichs geschieht schrittweise, geplant ab 2014. Bei der Weiterbildungspflicht für die Lehrpersonen hat der Erziehungsrat auf den geplanten neuen Berufsauftrag verwiesen. Bis ein solcher vorliegt, gilt die bisherige Regelung, wonach Lehrpersonen 12 Tage Weiter­bildung während einer Amtsdauer der gewählten Behörden auszuweisen haben, was durchschnittlich drei Tagen pro Jahr entspricht.

 

 

Freundliche Grüsse

Markus Schwager

Leiter Abteilung Weiterbildung Schule

Ausgangslage ab 2014

Im Weiterbildungskonzept, Punkt 5.1, Organisationsstruktur, steht, dass je nach Berufsphase 5 bzw. 8 Module zur Auswahl angeboten werden. Die Lehrpersonen sollen im Verlaufe ihrer Berufsphase 2 bzw. 3 Module davon auswählen und besuchen können. Im Weiterbildungskonzept war zudem vorgesehen, dass diese Module als Mehrfachdurchführungen realisiert werden sollen, mit dem Ziel, dass langfristig alle Lehrpersonen die vorgeschriebene Anzahl von Modulen besuchen können.

Von diesen Aussagen musste in der Zwischenzeit aus finanziellen Überlegungen Abstand genommen werden. Es wird lediglich je ein Angebot pro Berufsphase eingeplant sowie ein berufsphasenübergreifendes Modul. Vor diesem Hintergrund ist der Begriff Wahlpflichtbereich zu relativieren: Die Lehrpersonen können in Absprache mit der Schulleitung nun nicht mehr aus einer Vielzahl von Angeboten auswählen und es kann auch keine flächendeckende Pflicht daraus abgeleitet werden. Einzige Pflicht besteht darin, wenn der Erziehungsrat bestimmte Module als Pflicht definiert, allenfalls im Zusammenhang mit der Einführung des Lehrplans 21 oder zu andern bildungsrelevanten Themen. Zudem kann die Schulleitung im Rahmen ihrer Führungstätigkeit den Besuch von bestimmten Modulen verlangen.

 

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